Griaß enk!
Aufgrund eines Polizeieinsatzes irgendwo im Streckenverlauf wurde unser Zug umgeleitet und wir kamen mit ca. 30 Minuten Verspätung in Hamburg um halb eins an.
In der Tourismusinformation wurden leider nur Hotelzimmer und keine Zimmer in Jugendherbergen vermittelt. Sie konnte uns nur eine Liste mit Hostels (=Jugendherbergen) geben, wo wir selbst anrufen oder hingehen mussten.
Da wir schlecht alle ablaufen konnten, suchten wir uns ein gemütliches Cafe mit Internetzugang und checkten die Lage bezüglich der Hostels. Wir kamen nicht unbedingt auf klare Antworten (ob überhaupt noch Zimmer frei sind) und beschlossen daher mit der U-Bahn (wir haben uns eine Hamburgcard gekauft) zu einem anderen „I“ zu fahren, in der Hoffnung dort mehr Auskunft/Hilfe zu bekommen.
Am Hafen angekommen sahen wir einen Wegweiser zu einem der Hostels, die wir vorher gegoogelt hatten (250 m). Also gingen wir auf gut Glück dort hin. Sie sagte, dass wir zwei Betten haben könnten (Notunterkünfte, weil sie eigentlich ausgebucht sind), aber erst ab ca. 18 Uhr. Das Gepäck eingestellt, machten wir uns auf in die Stadt. „Zufällig“ stand jemand am Hafen und bot uns eine Stadtrundfahrt an. Da der Preis fair schien und gerade Zeit hatten *gg*, stiegen wir in den Doppeldecker ein.
| Aussicht vom Hostel |
Die knapp zweistündige Tour war sehr spannend und wir sahen Bereiche (rund um die Außenalster), in die wir aufgrund dessen, dass wir nur zwei Tage hier sind, sonst nicht gesehen hätten. Unter anderem fanden wir eine ideale Wohngegend um den Pelzmantel von gestern „auszuführen“, nämlich das Villenviertel an der Alster, wo der Quadratmeter bis zu 80.000€ kostet :-D
Weiters sahen wir: die Landungsbrücken, historische Deichstraße, St. Nikolaikirche, Speicherstadt mit Hafencity, Hamburger Einkaufsstraßen, Kunsthalle, gesamte Außen- und Binnenalster, diverse Konsulate, die Blaue Moschee, das Rathaus, die Börse, …
| Rathaus |
| St. Michaeliskirche |
Anschließend gingen wir durch den alten Elbtunnel auf die andere Seite der Elbe und fuhren mit der „König der Löwen“-Shuttlefähre wieder retour.
Nach dem Bezug des Zimmers (es wirkt für uns nicht notdürftig, sondern es ist ein sehr großer und heller Raum mit ein paar Betten – 19 Euro mit Frühstück), spazierten wir zur Reeperbahn und dann durch die Mönckebergstraße (Haupteinkaufsstraße).
Sitzen nun bei einem Eiskaffee und lassen den Tag ausklingen.
Bis morgen!