Vormittags ging es wieder einmal um 10:30 zu einer "city-tour"... diesmal fast eine "jogging-tour" statt "walking-tour" :-)
Bei dieser Führung war es leider so, dass der Guide nicht so gut bzw. ziemlich undeutlich Englisch gesprochen hat, aber man gewöhnte sich mit der Zeit.
Man hatte stets das Gefühl, dass er uns nicht die touristischen Hauptziele, sondern "seine" Highlights zeigte. Es war wiederum sehr interessant. Wir erfuhren unter anderem sehr viel über die Geschichte Warschaus (dass im Wesentlichen die Stadt maximal 60 Jahre alt ist und die meisten Gebäude erst vor 20 Jahren gebaut worden sind).
Die Stadt ist geprägt vom 2. Weltkrieg und dem Warschauer Aufstand, als man versuchte kurz vor Ende des Krieges seine Unabhängigkeit zu "erzwingen". 80-90% der Stadt wurde während des Krieges zerstört und nicht alles wieder aufgebaut. Es gibt jedoch sehr viele Denkmäler, die an diese Zeit erinnern und vor allem die ermodeten Juden erinnern und zum Nachdenken anregen.
Am Nachmittag besuchten wir erneut einige Plätze der Stadtführung um noch einmal in Ruhe Fotos schießen zu können und danach gingen wir zur Universitätsbibliothek, da diese als besonderes Highlight einen gepflegten Garten am Dach hat.
| Präsidentenpalast |
| Saskis Garten |
| Königsschloß |
| Bibliotheksgarten |
| Sigismundsäule am Rande der Altstadt |
| Kern der "Altstadt", wurde nach der dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaut |
Nach einem gemütlichen Drink am Ufer der Wolga bei angenehmer Live-Musik gingen wir zurück ins Hostel und verpflegten uns.
"Gestärkt" von einem "Happy-Hour-Bier" machten wir uns auf den Weg zu einer erst vor kurzem errichteten Brunnenanlage, die vor allem bei Nacht sehr eindrucksvoll wirkt.
| ... noch bei Tag |
| ... in der Nacht |
Zwischendurch probierten wir auch noch einige polnische Köstlichkeiten ...
Nach einem ereignisreichen Tag freuen wir uns nun auf unser Bett und eine erholsame Nacht ;-)
liebe Grüße an alle!